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Fragen und Antworten

Ladestecker vs. Ladekupplung

Was ist der Unterschied zwischen einem Ladestecker und einer Ladekupplung?

Ladestecker und Ladekupplung bezeichnen die unterschiedlichen Enden der Ladeleitung: Um Elektrofahrzeuge aufzuladen, muss zwischen Fahrzeug und Ladestation über eine Ladeleitung eine elektrische Verbindung hergestellt werden. Bei den heute gängigen Arten der Aufladung (Mode 2 oder Mode 3) ist diese Ladeleitung an dem einen Ende über einen Ladestecker (Typ 1 oder Typ 2) mit der Ladestation, am anderen Ende über eine Ladekupplung (Steckbild Typ 1 oder Typ 2) mit dem Fahrzeugstecker verbunden. Ladestecker und Ladekupplung können dabei durchaus verschiedene Steckertypen sein. Zum Laden im Home-Bereich an einer SchuKo-Steckdose (Mode 1) muss zwischen Ladekupplung und handelsüblichem SchuKo-Netzstecker eine ICCB (In-Cable Control Box) zwischengeschaltet sein.

In-Cable Control Box (ICCB)

Was ist eine In-Cable Control Box (ICCB)?

Wer sein Elektrofahrzeug an einer SchuKo-Steckdose aufladen möchte, braucht dazu eine Ladeleitung mit einer In-Cable Control Box (ICCB), die die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen (Schutz vor Fehlströmen) gewährleistet und die Kommunikation zum Fahrzeug übernimmt. Hintergrund: Gerade bei älteren Häusern mit „unbekannter“ und nach heutigem Standard überholter Elektroinstallation ist meist kein Fehlerstromschutzschalter vorhanden. Zudem verfügt der haushaltsübliche SchuKo-Stecker nicht über die notwendigen Steckkontakte.

Pedelec vs. E-Bike

Was ist der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike?

Sowohl das Pedelec (Pedal Electric Cycle) als auch das E-Bike sind Fahrräder mit elektrischem (Hilfs-)Antrieb. Beim Pedelec unterstützt der Elektroantrieb den Fahrer beim „Pedalieren“ – ohne Pedalenbewegung gibt der Motor keine Leistung ab. Bei einem E-Bike dagegen treibt der Elektromotor das Fahrrad auch ohne Pedalenbewegung an oder schaltet sich erst bei höheren Geschwindigkeiten (> 45 km/h) ab. Aufgrund dieses Unterschiedes sind Pedelecs versicherungs- bzw. zulassungsfrei, E-Bikes müssen jedoch angemeldet werden.

Konduktive vs. induktive Ladung

Was ist der Unterschied zwischen konduktiver und induktiver Ladung?

Konduktiv meint kabelgebunden – und ist damit eine schon etablierte und verbreitete Möglichkeit zur Ladung von Elektrofahrzeugen. Zwischen fest an einem Ort montierter Ladestelle (Ladesäule) und E-Fahrzeug wird über ein Kabel und eine Steckverbindung eine elektrische Verbindung zum Aufladen hergestellt. Die induktive Ladung hingegen erfolgt über ein Magnetfeld zwischen ortsfester Primärwicklung (z. B. in den Boden integrierte Induktiv-Ladestelle) und fahrzeugseitiger Sekundärwicklung. Diese Ladeart ist zwar technisch wesentlich aufwendiger, kann die Energie prinzipiell aber auch dynamisch während der Fahrt übertragen (Reichweite!) – aus derzeitiger Sicht allerdings eher ein Zukunftsszenario.

Was bedeutet GSM

Was bedeutet GSM (Global System for Mobile Communications)?

Das Global System for Mobile Communications (GSM) nutzt die drahtlose Datenübertragung per Funk z. B. zum Datentransfer sowie zur Identifikation und Abrechnung an Ladestationen. Ob als Systemlösung für Parkraumbetriebe oder als individuelle Lösung für einzelne Ladestationen in der Industrie oder im Home-Bereich: Die Vertriebskooperation der Castellan AG mit der Deutschen Telekom gewährleistet die sichere, schnelle und leistungsfähige GSM-Datenübertragung für alle gewünschten E-Powerload-Ladestationen.

Abrechnung des Stroms

Wie funktioniert die Abrechnung des über eine Ladestation bezogenen Stroms?

Generell gibt es viele verschiedene Möglichkeiten der Abrechnung, die sich im Wesentlichen darin unterscheiden, wer der Betreiber der Ladestation ist und für welchen Einsatzzweck die Ladestation gedacht ist (z. B. Parkhaus). Ob mit Bargeld oder EC-Karte, Barcode, Magnetstreifen, Pincode, GSM, RFID oder Mobiltelefon – alle Systeme sind einfach und unkompliziert in der Handhabung und ermöglichen die nutzergenaue Abrechnung.

Ladesystem im Parkhaus

Kann man in einem Parkhaus auch ein E-Ladesystem anbringen?

Gar kein Problem. Parkhaus- bzw. Parkraumbetreiber und Betreiber der Ladestation müssen nicht identisch sein. Alle nutzungsrelevanten Daten (Nutzer, Standort, Datum, Stromverbrauch, Kosten), aber auch automatische Funktions- und Überwachungstests werden über das GSM-Netz der Telekom oder W-LAN an einen Zentralrechner übertragen. Dieser Überwachungsserver kann entweder beim Kunden (Anbieter der Ladesysteme) oder bei Castellan/Telekom stationiert sein. Allerdings dürfen die Betreiber einer solchen Station (sofern es sich nicht um Energieversorger handelt) den Strom nicht direkt verkaufen, da sie keine Energielieferanten sind. Die Abrechnung erfolgt dann z. B. über die Strom- oder Mobilfunkrechnung des jeweiligen Nutzers.

Warum nicht über SchuKo Laden

Warum brauche ich auch für das Aufladen zu Hause mehr als eine Schuko-Steckdose?

Auch wenn Sie es vom Aufladen der Akkus für Mobiltelefon, Schraubendreher oder Notebook anders gewohnt sind, sollte das Aufladen Ihres Elektroautos über eine Schutzkontakt- oder kurz Schuko-Steckdose die absolute Ausnahme sein (falls herstellerseitig überhaupt möglich). Die Aufladung ist zwar prinzipiell möglich (vgl. Mode 1-Ladung), aber weder eine Schuko-Steckdose noch die im Haus verlegten Kabel würden einer dauerhaften Belastung standhalten.

Sicherheit der Steckdosen

Wie sicher sind die Steckdosen?

Sicherheit hat hier zwei Aspekte: Zum einen unterliegt die Herstellung strengen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen und zum anderen gewährleisten kabelintegrierte Steuer- und Schutzfunktionen ein ebenso einfaches wie sicheres Handling. Hinsichtlich eines möglichen Strom-Diebstahls muss man den Einsatzort bedenken: Bei Ladungen im privaten Bereich obliegt die Zugangskontrolle dem Besitzer, empfehlenswert sind daher abschließbare Bereiche wie Garagen. Im öffentlichen Bereich werden die Ladestationen nur nach vorheriger Autorisierung (z. B. Schlüssel, Pin-/Barcode, RFID-Karten, SMS-Freischaltung) freigegeben, die zugleich die individuelle Abrechnung gewährleistet.

Dauer einer Ladung

Wie lange dauert eine Ladung?

Hierzu gibt es leider keine pauschale Antwort, da viele Faktoren eine Rolle spielen: Kapazität und Ladezustand der Batterie (die ersten und die letzten 20 Prozent der Aufladung dauern im Vergleich zum Rest länger), zur Verfügung stehender Ladestrom und herstellerseitige Voraussetzungen. Die generelle Problematik begrenzter Batteriekapazitäten dürfte sich jedoch erst durch eine weitere Verbreitung der Induktionsladung lösen.

Vorteile E-Powerload

Warum E-Powerload nutzen?

Weil ein ganz entscheidender Grundgedanke die Entwicklung von E-Powerload beeinflusst hat und es auch weiterhin wird: Wie kann man dem Kunden noch mehr Nutzen schaffen? Diese Leitidee zieht sich übrigens wie ein roter Faden durch unser komplettes Produktportfolio. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Castellan AG mit ihren innovativen Infrastruktur-Systemlösungen zu den Markt- und Technologieführern zählt. Kooperationen u. a. mit Siemens, der Deutschen Telekom und Fraunhofer IPK sowie Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen sind ein weiterer Beleg für Know-how, Expertise – und das Bestreben, unkomplizierte, zukunftsfähige und nutzerfreundliche Lösungen zur E-Mobilität zu entwickeln.

Sie haben Fragen?

Marco Monzon

B. Sc. Informatik

Telefon: +49 2732 55307-0
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